24. August Vetschau (OSL): Bündnisgrüne aus dem EU-Parlament, Land und Region informieren sich über Ambrosia und Verockerung

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europaparlament Ska Keller und die bündnisgrüne Lausitzer Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky, wie auch der Kreisvorsitzende der Grünen Oberspreewald-Lausitz Stefan Schön und Winfried Böhmer, Mitglied des Kreistages OSL, werden sich am 24. August im Raum Vetschau bei einer Vor-Ort Besichtigungen über die Ausbreitung von Ambrosia und die Fortschritte im Kampf zur Eindämmung der Verockerung informieren.

Seit Juni 2011 verbietet eine EU-Verordnung die Einfuhr Ambrosia-haltiger Futtermittel. Damit soll ein Hauptverbreitungsweg unterbrochen werden. Das ist jedoch nur bedingt gelungen. Schätzungen sind europaweit 33 Millionen Menschen von einer Ambrosia-Allergie betroffen. Wegen der Kosten der medizinischen Behandlung und wirtschaftlichen Folgen heißt es, dass Ambrosia „die teuerste Pflanze Deutschlands“ sein soll. Sind die Anstrengungen der Brandenburger Landesregierung ausreichend und was kann die EU tun?

In einem Sofort-Maßnahmenkatalog zur Eindämmung der Verockerung und zur Gewässergüteverbesserung der Spree wurde im Jahr 2013 die Reaktivierung der Grubenwasserreinigungsanlage Vetschau in Angriff genommen.  Hat sich die Maßnahme bewährt? Droht ein EU-Vertragsverletzungsverfahren wegen der Verschlechterung der Wasserqualität? Was ist weiterhin nötig, um die Region und den Spreewald vor der drohenden Verockerung zu schützen?

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