Heide Schinowsky

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Wirtschaft

Neue Förderrichtlinie wichtiger Anreiz für Speicher-Technologie

heizung-2597Das Ministerium für Wirtschaft und Energie hat heute das neu aufgelegte Programm RENplus zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen vorgestellt. Dazu sagt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Heide Schinowsky:

Heide Schinowsky zu "Zweites Gesetz zur Änderung des Brandenburgischen Vergabegesetzes"

Heide Schinowsky (Bündnis 90/Die Grünen)sieht im Brandenburgischen Vergabegesetz die Chance auf wichtige Impulse hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise. Dazu müsse das Gesetz nicht abgeschafft, sondern verbessert werden. Kriterien wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und die Einhaltung der ILO-Arbeitsschutznormen müssten verbindlich festgeschrieben werden.

Arbeitsplatzentwicklung in Wachstumskernen kein Erfolgsbeleg

Zum heute von Wirtschaftsminister Albrecht Gerber vorgestellten Bericht zur Konzentration der Förderaktivitäten auf 15 regionale Wachstumskerne (RWK) seit rund zehn Jahren nimmt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Heide Schinowsky wie folgt Stellung: "Die positive Entwicklung der Arbeitsplatzdichte in den regionalen Wachstumskernen ist kein Beleg für deren Erfolg. Dass sich Mittelzentren - und dazu zählen die Wachstumskerne - besser als der auch durch dünn besiedelte Gebiete geprägte Landesdurchschnitt entwickeln, liegt auf der Hand. Vergleicht man jedoch Mittelzentren mit und ohne RWK-Status untereinander, lässt sich dieser positive Effekt nicht mehr nachweisen. Für sinnvoll halten wir die mit der Einführung der regionalen Wachstumskerne einhergegangene interministerielle Koordination der Förderpolitik. Hiervon sollten jedoch alle Teile des Landes profitieren, nicht nur die derzeitigen RWKs."

Ministerium muss Vorschläge zur Verbesserung der ILB-Förderpraxis machen

Die jüngsten Aussagen des wegen der Erschleichung von Fördermitteln angeklagten Gründers der Biotechnikfirma HBS Manoj J. verdeutlichen nach Auffassung der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erneut, dass die Förderpraxis der Investitionsbank des Landes (ILB) überprüft und Konsequenzen gezogen werden müssen. "Wir sehen uns in unserem Verdacht bestätigt, dass es die ILB den nun angeklagten Managern teilweise zu leicht gemacht hat", sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Heide Schinowsky. In dem Prozess hat sich der Angeklagte laut einem Bericht der Märkischen Allgemeinen Zeitung beispielsweise selbst gewundert, dass sich die ILB mit einem offenkundig fragwürdigen "Term Sheet" als Liquiditätsnachweis zufrieden gegeben habe.

Förderpraxis der ILB muss auf den Prüfstand

Nach den heutigen Beratungen des Wirtschaftsausschusses zum Förderfall HBS sieht die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN HEIDE SCHINOWSKY umso mehr die Notwendigkeit, die Förderpraxis der Investitionsbank des Landes (ILB) auf den Prüfstand zu stellen: "In dem Strafprozess wurde deutlich, dass es die ILB den Managern zu leicht gemacht haben könnte. Der Richter sprach wiederholt von einer `bewussten Fahrlässigkeit´ der Förderbank. Nach einem Bericht des RBB besteht nun sogar der Verdacht, dass der HBS weitere Fördermillionen ausgezahlt wurden, obwohl der ILB die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Firma bereits bekannt waren. Das alles macht deutlich: Die Förderpraxis der ILB gehört auf den Prüfstand, zumal sie nicht das erste Mal in die Kritik geriet. Von der hierzu vom Wirtschaftsministerium eingerichteten Arbeitsgruppe erwarten wir nach dem bald zu erwartenden Urteil konkrete Verbesserungsvorschläge. Sie muss Konsequenzen aufzeigen, wie ähnlich gelagerte Fälle künftig vermieden werden können."

Pressemitteilungen gruene.de

22. Februar 2019

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