Heide Schinowsky

Unterhalb des Wasserspiegels: Maust und das große Hoffen
Lakoma: Kreuze für abgebaggerte Dörfer
Südspitze: Der See im Osten ist nicht die Ostsee
Gedenkstein Groß Lieskow: Verdunstung trotz Floating Solar
Gedenkstätte Tranitz: Trauer und Erinnerung – für wenige Pfennige die Heimat hergeben
Merzdorfer Aussichtsturm: klimagerechtes Hafenquartier – mit Blick auf Müllkraftwerk?
Einlaufbauwerk: Wo die Spree in den Ostsee fließt - oder auch nicht

Merzdorfer Aussichtsturm: klimagerechtes Hafenquartier – mit Blick auf Müllkraftwerk?

 www.ideengruen.de | markus pichlmaierNeben dem Merzdorfer Aussichtsturm soll schon in den nächsten Jahren ein modernes, CO2-neutrales Hafenquartier entstehen. So plant es die Stadt Cottbus. Noch vor der Flutung musste bereits eine Kaimauer errichtet werden. Im Jahr 2017 gab es einen Paukenschlag: Die Kosten für den über 800 Meter langen Hafendamm explodierten. Das Baudezernat der Stadt Cottbus gab nunmehr Kosten in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro an. Ursprünglich waren dafür 4,4 Millionen Euro veranschlagt. Hauptgrund der Umplanung war die zu erwartende mindere Wasserqualität unter anderem durch den hohen Sulfatgehalt des Cottbuser Ostsees. Der Bergbaubetreiber LEAG beteiligte sich nicht an den Kosten, denn er ist nur für den See verantwortlich – nicht aber für die Folgen der schlechten Wasserqualität. Alle Bauten für den Verkehr, das Wohnen oder für den Tourismus müssen durch die Kommunen und damit von den Steuerzahler:innen getragen werden. Wann der Bau des neuen Hafenquartiers beginnt und wann es fertig wird, ist noch unklar.

Sollte es so umgesetzt werden, wie geplant, könnte es sich zu einem echten Modellprojekt für modernes klimaneutrales Wohnen entwickeln. Doch ein Manko zeichnet sich bereits heute ab. Wenn sich die LEAG gegen die massiven Proteste durchsetzt und am Standort Jänschwalde eine neue Müllverbrennungsanlage baut, wird man vom CO2-neutralen Hafenquartier direkt auf eine der größten Anlagen zur Müllverbrennung schauen.

Die mindere Qualität des Ostseewassers bereitet auch anderen Kommunen Sorgen. Die Stadt Frankfurt (Oder) benötigt es für die Gewinnung von Trinkwasser. Daher hat sie gegen die Ausleitung des sulfathaltigen Wassers geklagt, weil sie dadurch die Trinkwasserversorgung gefährdet sieht.

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