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„Modernisierung der Fernwärmeversorgung. Eine Chance für Cottbus?“

Straßenverkehrsamt Dahme-Spreewald sicherte zu: Duben bekommt sicheren Überweg mit Bedarfsampel. Bündnisgrüne erleichtert über positive Wende

Nach mehr als 15 Jahren wird das Straßendorf Duben (Dahme-Spreewald) endlich eine sichere Fußgängerüberquerung für die vielbefahrene Bundestraße B 87 bekommen. Nach Gesprächen der Landtagsabgeordneten Heide Schinowsky und dem Kreistagsmitglied Lothar Treder-Schmidt (beide B 90/Grüne) sicherte der stellvertretende Amtsleiter des Straßenverkehrsamts im Landkreis Dahme-Spreewald, Carsten Brumme am Freitag in Königs Wusterhausen zu: Es gehe nur noch um die Frage, wo genau die Überquerung eingerichtet werden soll. Dazu werde es in der nächsten Zeit Gespräche in Duben sowie eine Vor-Ort Besichtigung geben.

Von dem ursprünglich geforderten Zebrastreifen wolle man aus Gründen der Sicherheit jedoch Abstand nehmen und stattdessen eine Ampelanlage errichten, die von den Einwohnern bei Bedarf genutzt werden kann, erläuterte Brumme. Derzeit durchfahren täglich mehr als 8.000 Fahrzeuge das Dorf nahe der Bundesautobahn. Laut einer Bundesrichtlinie soll ein gesicherter Überweg erst dann errichtet werden, wenn 50 und mehr Menschen stündlich die Straße queren wollen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, Ausnahmen davon zu genehmigen. Davon werde der Kreis nun Gebrauch machen.

"Das ist eine gute und richtige Entscheidung des Kreises", lobte Kreistagsmitglied Lothar Treder-Schmidt die positive Ankündigung. "Ich freue mich vor allem für die Kinder und die älteren Menschen, die endlich ohne Gefahr über die Straße kommen können", zeigte sich auch Heide Schinowsky sichtlich erleichtert. "Und auch die aufwendig sanierte Dorf- und Autobahnkirche bekomme dann wieder sichere Zugänglichkeit für die Menschen aus dem Dorf wie auch für alle die, die hier auf der Reise Einkehr für einen Moment der Besinnung suchen", ergänzte Treder-Schmidt. Die Bündnisgrünen hatten sich seit Ende letzten Jahres intensiv in den Prozess eingebracht und das Anliegen der Dubener bei Verkehrsministerin Kathrin Schneider und auf Kreistagsebene thematisiert.

"Großen Dank möchten wir dem stellvertretenden Amtsleiter Carsten Brumme aussprechen, der die Entscheidung schlussendlich möglich gemacht hat", sagte die Lausitzer Landtagsabgeordnete Schinowsky. Der stellvertretende Amtsleiter habe sich Zeit genommen und die Vor- und Nachteile von verschiedenen Querungsmöglichkeiten für Duben erläutert. Mit dem jetzigen Ergebnis sei den Bedürfnissen der Autofahrer, wie auch der Einwohner von Duben gedient, so Schinowsky. Die Strecke zwischen Duben und Luckau (Landkreis Dahme-Spreewald) weist die höchste Verkehrsbelastung der B 87 westlich der Bundesautobahn A 13 auf. Daher soll die Bundesstraße weiter ausgebaut werden. Seit 15 Jahren warteten die Dubener auf eine Lösung vom Landkreis. Insbesondere Kinder und ältere Menschen haben große Schwierigkeiten dabei, die Bundesstraße sicher zu überqueren.

Beim rbb-Robur-Termin im vergangenen November gab es große Einigkeit unter den anwesenden Anwohnern über die Stelle, wo der Überweg sinnvoll wäre: nämlich nahe der Bushaltestelle für den Schülerverkehr nach Luckau; auch Kita und Friedhof wären hiermit sicher erreichbar. Kindergärtnerinnen berichteten gegenüber dem rbb, dass sie wegen der schwierigen Verkehrssituation mit den Kindern keine Ausflüge in den auf der anderen Seite der Straße liegenden Teil des Dorfes machen. Anwohner erzählten davon, dass ältere Verwandte deshalb nicht zu Fuß gingen, sondern mit dem Auto von einem Dorfteil in den anderen gefahren würden.

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