Heide Schinowsky

Heide spricht auf der Demo COTTBUS NAZIFREI
„Modernisierung der Fernwärmeversorgung. Eine Chance für Cottbus?“
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Älteste Obstbaumallee in Brandenburg: Bündnisgrüne für mehr Schutz des Naturdenkmals

Die Bündnisgrünen Oder-Spree stellten am Montagmittag im Beisein von Dajana Angrick aus der Gemeindeverwaltung Steinhöfel und Kerstin Hellmich, der Sprecherin der "Dörfergemeinschaft gegen die Hähnchenfabrik Steinhöfel" eine Infotafel für eine der ältesten Obstbaumalleen Brandenburgs bei Tempelberg vor. Die über 200 Jahre alte Allee aus Apfelbäumen wurde 1804 auf Geheiß des damaligen Reichskanzlers und Grafen Karl August von Hardenberg angelegt und hat die Wirren der Geschichte bis heute überstanden.

Kerstin Hellmich bezeichnete die Infotafel als "einen ersten Schritt zum Aufbau eines Ausflugs- und Tourismuskonzeptes im Hinblick auf den alten Schatz der Obstbäume in der Region". Mit Akteuren, wie dem Tourismusverband Seenland Oder-Spree und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in diesem Sommer entlang des Oderbruchbahnradweges neue Attraktionen entwickelt werden. Zwischen Fürstenwalde und Müncheberg soll sich speziell den vielfältigen alten Apfelsorten in Ostbrandenburg gewidmet werden, erklärte Hellmich das Vorhaben. Die Bündnisgrünen unterstützen das Unterfangen: "Tourismus-Konzepte sind nachhaltiger wenn sie von den Menschen in der Region nicht nur getragen sondern auch mitgestaltet werden", sagte die tourismuspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Heide Schinowsky in Tempelberg. Die Kreisgrünen wollen nun, dass der Landkreis die Allee als Naturdenkmal anerkennt. Zwar stehe die Obstbaumallee derzeit unter dem Alleenschutz des Landes Brandenburg, doch das sei zu wenig, sagte die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen & Piraten: "Wer Alleebäume beschädigt, muss nicht wirklich mit ernsthaften Konsequenzen rechnen". Die Bündnisgrünen wollen daher einzelne Bäume der Obstbaumallee als Naturdenkmal unter Schutz des Kreises stellen lassen. Es gebe dadurch nicht nur finanzielle Unterstützung zur Unterhaltung der Allee, sondern es werde auch untersagt Flächen zu versiegeln oder Baumaßnahmen oder Grundwasserabsenkungen durchzuführen, so Niels.

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