Heide Schinowsky

Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel
Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft
Der zukünftige Cottbusser Ostsee

Kein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Altdöbern - Bündnisgrüne für Masterplan und Ursachenbekämpfung

DldS-4888Bis zum Ende des zweiten Quartals 2016 will der Bergbausanierer Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) ein Konzept für die Entsorgung des Eisenhydroxidschlamms vorstellen, verkündete Wirtschaftsminister Albrecht Gerber in der heutigen Plenarsitzung auf Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der bündnisgrünen Landtagsfraktion Benjamin Raschke. Ursprünglich wollte die LMBV in diesen Tagen bekannt geben, wie der in der Lausitz anfallende Eisenhydroxidschlamm (EHS) entsorgt werden kann bzw., ob es zu der umstrittenen Verklappung des Schlamms in den Altdöberner See kommen soll. Als Gründe für die Verzögerung gab Gerber an, dass Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien. Erst wenn das Ergebnis vorgestellt wird, dürften die betroffenen Bürger mitreden, so Gerber.

„Es gibt also kein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Anrainer am Altdöberner See“, sagte Benjamin Raschke zum Festhalten des Bergbausanierers an den umstrittenen Plänen zur Verklappung des Ockerschlamms in den bislang klaren See. Sobald ein Konzept vorliege, müsse es in den zuständigen Ausschüssen debattiert werden, sagte der Umweltpolitiker. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht eine Einspülung des Eisenhydroxidschlamms kritisch, da die Auswirkungen auf den See und die Umwelt nicht abschätzbar sind. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert von der Landesregierung ein ganzheitliches Konzept für die Folgen der Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz. „Jetzt ist es an der Zeit, das Sofortprogramm zu einem langfristigen Masterplan fortzuschreiben, der genaue Maßnahmen und Ziele für die nächsten Jahre festlegt“, forderte Benjamin Raschke. Einen entsprechenden Antrag bringt seine Fraktion heute zusammen mit der CDU in den Landtag ein. Grundsätzlich müsse man auch an die Ursache der Verockerung heran, sagte die bergbaupolitische Sprecherin der Fraktion Heide Schinowsky: „Stillgelegte wie aktive Tagebaue tragen zu einer weiteren Verockerung bei. Wenn man das Problem ernsthaft bekämpfen will, darf man keine neuen Tagebaue mehr genehmigen“.

Aktuelle Seite: Startseite Meine Themen Energiepolitik und Strukturwandel Braune Spree Kein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Altdöbern - Bündnisgrüne für Masterplan und Ursachenbekämpfung

Pressemitteilungen gruene.de

Die Zukunft änderst du hier. Alle Informationen zu Programm, Personen und Möglichkeiten, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv zu werden.
  • Sei dabei! Vielfaltskongress 2026
    Du interessierst dich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft? Du möchtest neue Perspektiven kennenlernen, dich austauschen und gemeinsam mit anderen diskutieren? Dann komm zum dritten GRÜNEN Vielfaltskongress vom 29. bis 30. August 2026 in Berlin!
  • Landtagswahlen: Warum jede Stimme für Bündnisgrün zählt
    In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern heißt es im Herbst: Wenn Bündnisgrüne in den Landtag einziehen, können wir zusammen mit den anderen demokratischen Kräften eine AfD-Alleinregierung verhindern. In Berlin sind wir im Dreikampf mit CDU und Linke um den ersten Platz. In allen drei Ländern kämpfen wir für Natur- und Klimaschutz, für funktionierende Schulen, für sozialen Zusammenhalt und für eine gute Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land.
  • Klimaschutz ist Hitzeschutz
    Rekordtemperaturen von 41,8 Grad. Über 12.500 Hitzetote bisher in diesen Sommer. Fast jeder Todesfall durch Extremwetter in Deutschland geht auf Hitze zurück – nicht auf Stürme oder Hochwasser. Das ist nicht einfach nur Wetter, das ist die Klimakrise live.
  • Erster Diversitätsrat 2026
    Klar ist: Vielfaltspolitik bleibt nicht bei Beschlüssen stehen, sondern braucht konkrete Strukturen, kontinuierlichen Austausch und Beteiligung. Hier liest du, was wir aus dem ersten Diversitätsrat 2026 mitgenommen haben.

Newsletter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spree-Neiße

Telegram BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN