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Mühlberg/Elbe: Protest gegen massive Ausbaupläne des Kiesabbaus – Bündnisgrüne: Landesregierung muss Grenzen setzen

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Heide Schinowsky forderte anlässlich einer Fahrradsternfahrt gegen den fortschreitenden Kiesabbau ein Eingreifen der Landesregierung: „Das ist der pure Wahnsinn. Sollten alle Bergbauvorhaben umgesetzt, wird die Elbestadt Mühlberg fast vollständig von Kiestagebauen umzingelt werden“, sagte Schinowsky am Zielpunkt einer Radsternfahrt im Mühlberger Ortsteil Altenau. Die Bürgerinitiative "Für eine Heimat mit Zukunft" hatte zu der Protestaktion am Sonnabend aufgerufen, an über 100 Radler teilnahmen. Die Anwohner aus Mühlberg und Umgebung kritisieren nicht nur die ausbleibenden Rekultivierungsmaßnahmen, sondern auch die enormen Ausbaupläne der Kiesförderer.

16.09. Mühlberg/Altenau: Fahrradsternfahrt gegen den fortschreitenden Kiesabbau

Die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky wird auf Einladung der Bürgerinitiative "Für eine Heimat mit Zukunft" am 16. September am ökumenischen Gottesdienst um 13 Uhr im Mühlberger Ortsteil Altenau teilnehmen. Zuvor soll mit einer Fahrradsternfahrt über den fortschreitenden Kiesabbau informiert werden. Gestartet wird die Radtour an fünf Orten, die heute und künftig von der Kiesförderung in und um Mühlberg/Elbe betroffen sind. Bis 13 Uhr werden alle Teilnehmer in Altenau erwartet. Die Bürgerinitiative sieht die Pläne der massiven Ausweitung des Kiesabbaus in der Region kritisch. Für Diskussionsstoff wird eine aktuelle Antwort der Landesregierung zum „Stand der Kiesabbaus Mühlberg“ sorgen, die Heide Schinowsky am Sonnabend mitbringen wird. So laufen derzeit allein im Landkreis Elbe-Elster zehn Genehmigungsverfahren für neue Kiestagebaue- oder Erweiterungen bestehender Gruben, die sich hauptsächlich im Mühlberger Raum konzentrieren.

Illegale Abfälle in Kiesgruben – Umwandlung in Deponie kann nicht die Standardlösung sein

Wie eine Kleine Anfrage der bündnisgrünen Landtagsfraktion ergeben hat, lagern in der Kiesgrube Luggendorf/Groß Pankow (Prignitz), weiterhin rund 11.000 Kubikmeter illegale Abfälle, lediglich 200 Kubikmeter Asbest und 190 Kubikmeter Baumischabfälle wurden durch den derzeitigen Betreiber bisher entsorgt. Aktuell ist am Standort die Errichtung einer Bauschuttdeponie im Gespräch. Hierzu äußert sich Heide Schinowsky, bergbaupolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion wie folgt: "Es gibt in Brandenburg mittlerweile mehrere Kiesgruben mit illegalen Bauschuttabfällen, bei denen eine Umwandlung zur Bauschuttdeponie geplant ist. Vor dem Hintergrund, dass bundesweit 95 Prozent des Bauschutts recycelt oder anderweitig verwertet wird, stellt sich jedoch die Frage, ob tatsächlich in diesem Umfang der Bedarf für neue Bauschuttdeponien in Brandenburg besteht. Zu bevorzugen wäre, dass stärker auf Verwertung bzw. Recycling gedrängt wird.

Pressemitteilungen gruene.de

23. Februar 2020

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