Heide Schinowsky

Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel
Der zukünftige Cottbusser Ostsee
Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft
×

Hinweis

Fehlende Zugriffsrechte - Datei '/images/_archiv/2015/11/IMG_0044.jpg'

Brandenburger Parteitag Bündnis 90/ Die Grünen: Delegierte wollen den Strukturwandel in der Lausitz aktiv begleiten

IMG_0044IMG_0044Mit überwiegender Mehrheit stimmten heute die Bündnisgrünen auf ihrem Brandenburger Landesparteitag in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) für den Antrag "Vorausschauende Strukturpolitik - Bündnisgrüne Ideen für die Lausitz".  Die Grünen legen darin auf elf Seiten ihre Vorstellungen zur Entwicklung der Lausitz nach dem Ende der Braunkohle vor. Durch die Stärkung des Mittelstandes, den Ausbau des Verkehrssektors, die Verbesserung des Bildungs- und Forschungssektors wollen die Bündnisgrünen die Lausitz zu einer Innovationsregion machen. Ein länderübergreifender Städtebund in der Lausitz soll zudem das Profil der Region stärken.

"Der von der Braunkohlelobby gefeierte Sieg der staatlich subventionierten Kraftwerksreserve über die  geplante Abgabe für alte Kraftwerke hat vielen die Augen geöffnet, dass ein endgültiger Ausstieg aus der Braunkohle in absehbarer Zeit kommen wird", sagte der Wolfgang Renner, Vorsitzender des Kreisverbandes Spree-Neiße.  Scharf ins Gericht ging Renner mit den Durchhalteparolen der Kohlegewerkschaft IG-BCE: Wenn die Cottbuser Funktionärin Ute Liebsch erklärt, man wäre doch bekloppt, wenn man die Kohle in der Erde lassen würde, dann ist mit "bekloppt" alles gesagt, kritisierte Renner  vor den etwa 90 Delegierten in Neuenhagen. "Mittlerweile kommen Mitarbeiter aus der Braunkohle und Vertreter anderer Parteien zu unseren Diskussionsrunden, es bewegt sich viel" berichtete der Kreisvorsitzende. "Längst hat sich in der Lausitz ein wirtschaftliches Profil neben der Braunkohle entwickelt. Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Lausitz prägend", sagte Heide Schinowsky, die wirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion am Rande des Parteitages. Im Vergleich zu Gesamt-Ostdeutschland ist die Wirtschaft in der Lausitz sogar stärker diversifiziert und besser gewappnet gegen konjunkturelle Schwankungen. Denn Zweigniederlassungen großer Konzerne kommen und gehen, inhabergeführte, kleine und mittlere Unternehmen bleiben, so Schinowsky: "Die vielen qualifizierten und erfahrenen Fachkräfte in gut bezahlten Industriearbeitsplätzen sind eine Stärke der Lausitz, gerade im Vergleich mit anderen peripheren Regionen Brandenburgs. Wir wollen diese Strukturen nicht aufgeben - nicht nur, um die Wirtschaftskraft der Lausitz zu erhalten, sondern auch um den direkt Betroffenen einen sozialverträglichen Umstieg zu ermöglichen".

Aktuelle Seite: Startseite Meine Themen Energiepolitik und Strukturwandel Brandenburger Parteitag Bündnis 90/ Die Grünen: Delegierte wollen den Strukturwandel in der Lausitz aktiv begleiten

Pressemitteilungen gruene.de

Die Zukunft änderst du hier. Alle Informationen zu Programm, Personen und Möglichkeiten, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv zu werden.
  • Gebäudemodernisierungsgesetz: Verrat an Mieterinnen, Häuslebauern und Handwerk
    Die Bundesregierung und Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD unter Bundeskanzler Friedrich Merz will das Gebäudeenergiegesetz reformieren. Öl- und Gasheizungen sollen auf unbestimmte Zeit erlaubt bleiben. Das freut vor allem Gaskonzerne. Mit den neuen Eckpunkten von Schwarz-Rot droht vor allem Mieter*innen und Häuslebauer*innen ein enormer Heizkostenschock. Die Klimaziele für den Gebäudebereich sind der schwarz-roten Koalition offensichtlich völlig egal.
  • Nachhaltige Friedenspolitik in Israel und Palästina
    Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und der Opposition und der Zivilgesellschaft. Sie führte vor dem Hintergrund des Beschlusses der Bundesdelegiertenkonferenz im November 2025 Gespräche über politische Perspektiven in der Region. Dabei betonte sie die drei unverhandelbaren Prinzipien Grüner Friedenspolitik im Nahen Osten: das Existenzrecht Israels, das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser und die Achtung von Menschenwürde und Völkerrecht.
  • Europa muss weitergehen in Richtung Unabhängigkeit
    Die MSC hat einmal mehr gezeigt: Wir brauchen ein unabhängiges Europa. Die Rede von Bundeskanzler Merz setzte den richtigen Ton, aber die Bundesregierung handelt nicht danach. Wir Bündnisgrüne sind überzeugt: Nur durch kluge Industriepolitik, Innovationen und Investitionen in Europa und in Deutschland gewinnen wir an Stärke und durch den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren an Unabhängigkeit.
  • Grüner 10-Punkte-Plan für das Update der Energiewende
    Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zerstört die Energiewende – und macht Deutschland wieder abhängig! Abhängig von fossilen Energieexporteuren, von autoritären Regimen, von teuren Importen. Das dürfen wir nicht zulassen. Unser grüner 10-Punkte-Plan zeigt, wie ein erfolgreiches Update der Energiewende gelingen kann.

Newsletter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spree-Neiße

Telegram BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.