Heide Schinowsky

Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft
Der zukünftige Cottbusser Ostsee
Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel

Bündnisgrüne bedauern Untersagung der Schülerproteste durch die Leitung der Cottbuser Uni

Die Leitung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) untersagte Schülerinnen und Schülern von Fridays for future am Freitag auf dem Uni-Gelände zu protestieren. Zeitgleich fand in der Universität in Cottbus der Brandenburger Energietag statt.

„Ich bedauere die Absage ausdrücklich“, sagte die energiepolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Heide Schinowsky. Die Landtagsabgeordnete will nun das Gespräch mit der Uni-Leitung suchen: „Seit vielen Jahren ist es Usus, dass sowohl Befürworter wie der Verein Pro Lausitzer Braunkohle als auch Kritiker der Brandenburger Energiepolitik am Rande des Energietages auf dem Uni-Gelände friedlich demonstrieren und den Austausch mit den Teilnehmern suchen. Noch nie gab es hierbei ein Problem. Ich hoffe sehr, dass die Uni-Leitung diese Form der Beteiligung im nächsten Jahr wieder zulässt“.

Enttäuscht zeigt sich Schinowsky davon, dass Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und LEAG-Chef Hilmar Rendez in ihren Impulsvorträgen mit keinem Wort auf die richtungsweisende Ankündigung des Bergbaubetreibers eingegangen sind, auf dem Flugplatz in Welzow ein Solarfeld zu errichten. Der Flugplatz liegt auf der Fläche, die für den umstrittenen neuen Tagebau Welzow II abgebaggert werden sollte.

„Die Ankündigung zur Errichtung eines Solarfeldes auf dem Flugplatz deutet darauf hin, dass sich die LEAG vom Aufschluss des neuen Tagebaus Welzow Süd II bereits verabschiedet hat“, sagt Schinowsky. „Die Brandenburger Energietage wären ein guter Anlass gewesen, diese Entscheidung endgültig zu verkünden, anstatt die Menschen und die Wirtschaft im Raum Welzow weiter im Unklaren zu lassen. Diese Chance wurde leider vertan“.

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